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Pamplemousse Garden
Wasserlilie Victoria regia
Pamplemousse Garden1
Eingangstor
Pamplemousse Garden2
Königspalme
Pamplemousse Garden3
Talipotpalmen
Pamplemousse Garden4
Elefantenfußpalme
Lotusblume
Pamplemousse Garden5

Der Botanische Garten in Pamplemousse gehört zu den geschichtsträchtigsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel.  Der Garten  ist 25 ha groß und gehört zu den artenreichsten tropischen Gärten der Welt. Noch heute werden von hier botanische Gärten aus der ganzen Welt mit Pflanzen und Samen beliefert.  Sie finden dort nahezu alle existierenden Palmenarten, unzählige tropische Zierpflanzen sowie eine Vielzahl von Gewürzpflanzen und Bäumen.

In einem großen Wasserbecken wächst die  berühmte Wasserlilie Victoria regia, die vom Amazonas stammt. Einige Blätter sind so groß, dass ein Kund darauf sitzen kann ohne im Wasser zu versinken. Zu den weiteren Höhepunkten gehören die Meereskokospalmen, die die größten Früchte der Welt haben und die Talipot Palmen, die nur alle 50 Jahre blühen. Die zartgelben Blütendolden wachsen meterhoch und sind traumhaft anzusehen. Allerdings stirbt die Palme  nach diesem Kraftakt ab.
Ein kunstvolles, schmiedeeisernes Tor kennzeichnet den Eingang. Das Tor war ein Geschenk des Franzosen Liénard de la Mivoie und ist von so großer handwerklicher Qualität, dass es 1862 extra zur Weltausstellung nach London gebracht wurde und dort einen Preis erhielt.
Buchen Sie am Eingang einen der Führer, die Guides kennen sich sehr gut aus und auf dem ca. 1 stündigen Rundgang bekommen sie einen ersten Überblick. Es gibt auch deutschsprachige Führer. Wenn Ihnen eine Wanderung durch den Park zu anstrengend ist, können Sie am Eingang auch ein Golfcar mieten.

 

Öffnungszeiten:
Täglich von 8:30 - 17:30 Uhr

 

Eintrittspreis:
100 MRU
Führer: 50 MRU pro Person

Golfcar: 250 MRU pro Person

 

Tipp der Redaktion: Beenden Sie Ihren Rundgang durch den Park so, wie die Einheimischen es machen. Organisieren Sie sich vorher etwas zu Essen und Getränke und machen Sie ein Picknick auf einer der zahlreichen Wiesen unter den schattigen Bäumen.

 

Kleiner geschichtlicher Exkurs:
Der Erfolg des botanischen Gartens geht auf zwei Männer zurück, die auch sonst in der mauritianischen Geschichte eine große Rolle spielten. Der erste war der Gouverneur Mahé de Labourdonnais, der sich hier seinen Privatsitz bauen ließ. Durch seinen Einfluss verwandelt sich die Gegend schnell in einen großen Gemüsegarten, der die Bevölkerung von Port Louis versorgte.
Sein Nachfolger war Pierre Poivre, der in als der Gründer diverser Gewürzplantagen bekannt ist. Poivere wollte Mauritius zu einer Gewürzinsel ausbauen. Der Handel mit Gewürzen wurde zu dieser Zeit von den Holländern kontrolliert und die Franzosen wollten diesen Markt erobern. Gewürze waren das „grüne Gold“ der damaligen Zeit und in Europa wurden Unsummen dafür bezahlt.  Er brachte von Reisen aus Indien, China und den Philippinen zahlreiche tropische Pflanzen und Gewürze mit und baute diese mit Erfolg in Pampelmoussse an. 1775 blühte erstmalig eine Gewürznelke auf Mauritius – damit war das Monopol der Holländer gebrochen. Auch Pfeffer und Muskatnüsse lieferten reichliche Erträge und machten die Franzosen reich. Von Mauritius aus verkauften sie Setzlinge und Samen in die ganze Welt. Doch das brachte auch einen Nachteil mit sich – im Jahre 1818 kaufte der Sultan von Sansibar Gewürznelken, baute diese mit großem Erfolg an und machte damit Sansibar zu „der“ Gewürzinsel.

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